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12. November 2011: Kari Steiner: 60 Jahre bmb

60 Jahre Aktivmitgliedschaft und somit Kantonaler Ehrenjubilar und CISM-Veteran; eine wirklich besondere Ehre, die nur wenigen Musikanten zuteil wird. Unser Fähnrich Kari Steiner durfte anlässlich der Kantonalen Delegiertenversammlung in St.Margrethen die Goldene Verdienst-Medaille des Internationalen Musikbundes CISM (Confédération Internationale des Sociétés Musicales) entgegennehmen. Ein grosser Moment für ihn und selbstverstänlich liessen wir es uns nicht nehmen, ihn mit Musik und Geschenken zu empfangen und ehren.

Seinen grossen Ehrentag musste Kari natürlich nicht alleine begehen, der gesamte Vorstand und Fahnengotti Rosi begleitete ihn morgens um sieben in den St.Galler Grenzort. Nach dem offiziellen Teil, der Delegiertenversammlung, die unter anderem die Vergabe des Kantonalen Musikfestes 2014 nach Diepoldsau-Schmitter beinhaltete, einem etwas „engem Apéro“ und einem sehr feinen Mittagessen, umrahmt von einem tollen Mittagskonzert des Musikvereins Diepoldsau-Schmitter, standen dann die Ehrungen auf dem Programm. Und gleich zu Beginn waren die „60jährigen“ dran.

Die vier Jubilaren marschierten ein, angeführt von den Trägern der Kantonal-Fahne sowie des Banners der Veteranenvereinigung. Kari schritt zu den Marschklängen der Musikgesellschaft St.Margrethen wie gewohnt taktsicher und stolz zur Bühne und durfte sogleich aus den Händen vom Veteranenchef Alex Bürge seinen Musikerpass und ein Diplom mit den offiziellen Ernennungen entgegennehmen. Wein, Blumen und eine Wappenscheibe als Erinnerung folgten im Geschenkereigen.

Nach den Ehrenjubilaren folgten die Ehrungen für 50jähriges und 35jähriges Wirken, welche die bmb-Delegation selbstverständlich ebenfalls mit Interesse und Applaus verfolgte. Gegen 16.00 Uhr war der offizielle Ehrungsteil dann abgeschlossen und Kari mitsamt seiner Gefolgschaft trat den Heimweg über die Rheintal-Autobahn an. Spontan wurde kurz vor der Verzweigung Sarganserland ein Abstecher in die Bündner Herrschaft beschlossen. Zeit war noch genug, und ein Zvieri-Plättli, zusammen mit einem feinen Tropfen Wein mochte auch Kari nicht wirklich ausschlagen.

Zurück im heimischen Benken überbrückte man die Wartezeit in der Bretzelstube mit einem weiteren Apéro – was denn sonst…! Bis 19.00 Uhr trafen schliesslich nach und nach alle Musikanten, Ehrenmitglieder und weitere Gäste ein, sodass die offizielle Ehrung pünktlich mit einem flotten Ständchen der bmb unter der Leitung von Markus Egger beginnen konnte.

Zur grossen Überraschung von Kari marschierten zu den Marschklängen „seine“ bmb-Fahne, in den Händen von Vize-Fähnrich Konschti Paul Kühne, sowie die Fahne des Kantonalverbandes mit dem derzeit „höchsten St.Galler Musikanten-Fähnrich“ Rolf Graf in die Bretzel-Arena ein. Und das sollte selbstverständlich nicht das einzige Geschenk bleiben (und nein, damit sind nicht die urchig bayerisch gewandeten Damen und Herren gemeint, die in der späten Nacht noch einen Auftritt mit den Sumpfhüenern hatten).

Nach einem währschaften und feinen Znacht aus der Bretzelstuben-Küche ergriff Präsident Marcel Schnider das „Ehrenwort“. In seiner Laudation beleuchtete er Kari Steiners Schaffen, Wirken und Sein in der bmb: 

1961 trat Kari als junger Klarinettist in unseren Verein ein. 15 Jahre später, also vor 45 Jahren wechselte er schliesslich ins Fahnenregister, wo gerade die Nachfolge von Konsti Paul zu besetzen war. Da Kari als Aktiv-Musikant zu wenig Zeit hatte, um in jeder Probe dabei zu sein, hatte er eigentlich vor seinen Rücktritt aus dem Verein zu geben. Karis Motto war halt damals wie heute:  Entweder richtig oder gar nicht! Doch er konnte schliesslich von den in ihm lodernden fähnrichschen Fähigkeiten überzeugt werden, also blieb er.

1983 wollte Kari eigentlich bereits zum zweiten Mal austreten, da er der Meinung war, eine neue Fahne braucht auch einen neuen Fähnrich. Glücklicherweise konnte ihn der damalige Präsident Sepp Kraaz überzeugen weiterzumachen, dieser war nämlich der festen Ansicht, dass zu diesem hübschen neuen Banner ein erfahrener und stolzer Fähnrich gehört. Seit 1983 neu an der Seite von Kari nahmen Fahnengotte Rosi Schnider und der leider allzu früh verstorbene Fahnengötti Toni Jud Platz. Rosi steht Kari seither in vielen bmb-Situationen mit Rat und Tat und guter Laune zur Seite.

Selbstverständlich fehlten in Marcels Ausführungen auch die eine oder andere lustige Episode mit oder von Kari nicht, ist ja klar. Und auch Karis Gattin Maria wurde herzlich mit Blumen und Worten verdankt, wartete sie gar manche Stunde zu Hause auf ihn, hielt seine Uniform tadellos und war immer dafür besorgt, dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort auftauchte.

Zum Schluss seiner Ansprache übergab Marcel unserem neuen Ehrenjubilar ein ganz besonderes Geschenk. „Seine“ bmb-Fahne im Kleinformat, in echter Seide, aufgezogen auf einem Bilderrahmen. Kari fehlten die Worte; sichtlich zu Tränen gerührt nahm er dieses sehr persönliche Geschenk entgegen.

Es folgten weitere Ansprachen und Darbietungen, so erinnerte sich besipielsweise Aktiv-Ehrenmitglied Sepp Kraaz an die Zeit, als er Präsident der bmb war und unter seiner Leitung die neue, die aktuelle Fahne beschafft worden war. Und Vize-Fähnrich „Konsti“ Paul Kühne gab zu Ehren von Kari einige Reime über ihn und die gemeinsame gute alte Zeit wieder, was den Anwesenden das eine oder andere herzhafte Lachen entlockte.

Und so klang dieser ganz besondere „Kari-Tag“ langsam aber sicher aus und somit geht auch dieser Bericht zu Ende. Aber selbstverständlich nicht, ohne dass wir nochmals das Glas auf unseren Fähnrich Kari Steiner erheben und ihm von Herzen gratulieren. „Kari – en Fähnrich wie Du, so eine git’s ken Zweite!“

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